Wer einen frisch lackierten Bobsled aus der Nähe sieht, denkt zuerst an die Nationalfarben und das Sponsorenlogo. In Wahrheit ist die Lackierung aber kein reines Marketing-Thema. Eine glatte, perfekt aufgetragene Oberfläche reduziert den Luftwiderstand spürbar und damit am Ende der Strecke die Laufzeit. Wer sich für die handwerkliche Seite davon interessiert, findet eine gute Übersicht zu Spritzpistolen, weil dort die typischen HVLP- und LVLP-Klassen mit ihren Mengen-, Druck- und Strahlbreiten gegenübergestellt werden.

Warum die Oberfläche im Bobsport tatsächlich zählt
Ein moderner Zweier-Bob erreicht auf den schnelleren Bahnen über 130 Stundenkilometer Spitze. Bei diesen Geschwindigkeiten ist die Aerodynamik kein abstrakter Faktor mehr. Bereits eine Rauheitsdifferenz im Mikrometerbereich an der Verkleidung sorgt messbar für andere Strömungsabrissmuster über dem Heck. Studien aus den Materialprüfanstalten zeigen, dass eine schlecht aufgetragene Lackschicht im Vergleich zu einer professionell finishen Oberfläche bis zu zwei Hundertstelsekunden auf einer Bahnlänge von 1500 Metern bedeutet. Klingt wenig, ist aber im Spitzensport oft der Unterschied zwischen Bronze und Platz fünf.
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